das Kennzeichnungssytem für Rindfleisch


Zerlegung
Verkauf


Übernahme von Schlachtrindern 

Die Lebendrinderkennzeichnung ist ebenfalls Bestandteil der EG-VO 1760/2000. Bei der Übernahme der Tiere ist darauf zu achten, dass diese zumindest eine Ohrmarke aufweisen und die Ohrnummer mit jener auf dem Lieferschein übereinstimmt. Der vom Landwirt ausgefüllte Lieferschein muss immer von diesem unterschrieben sein!


Übernahme von Schlachtrindern



Schlachtung und Identifikation

Die Ohrmarke muss am Schlachtkörper in hygienisch einwandfreier Form (zB. mit Plastikfolie umhüllt) mitgeführt werden.

Schlachtung und Identifikation

Kontrolle und Etikettierung

Das Kontrollorgan hat die Ohrmarke mit der Ohrmarkennummer auf dem Lieferschein zu vergleichen. Er darf nur solche Angaben auf dem Schlachtkörperetikett anbringen, die auf dem Lieferschein ersichtlich sind. Das Schlachtkörperetikett ist 4 x pro Hälfte, an Knöpfel (Keule), Englischem (Roastbeef), Platte (Rippe) und Vorderviertel aufzukleben.

 

 

Anforderungen an den Schlachtbetrieb 

Lieferschein
Übernahme von Schlachtvieh nur mit dem bundeseinheitlichen Lieferschein der AMA Marketing GesmbH.

Kontrolldienst
Beauftragung eines Kontrolldienstes, der mit der AMA Marketing GesmbH einen Rahmenvertrag abgeschlossen hat, zur Kennzeichnung der Schlachtkörper.

Schlachtkörperetiketten
Schlachtkörperetiketten gemäß Vorgabe sind dem Kontrolldienst zur Verfügung zu stellen.

Eintragung von Angaben
Der Kontrolldienst darf nur Eintragungen (händisch oder über EDV) auf dem Schlachtkörperetikett vornehmen, wenn die Angaben auf dem Lieferschein bzw. die Ohrnummer an der in bindegeweblicher Verbindung mit dem Schlachtkörper stehenden Ohrmarke kontrolliert wurden und übereinstimmen. Die Eintragungen sind während der Klassifizierung vorzunehmen. Bei Betrieben, die nicht der externen Klassifizierungspflicht unterliegen, muss die Kennzeichnung nicht unmittelbar nach der Schlachtung erfolgen, sondern kann auch zu einem späteren Zeitpunkt durch den Tierarzt durchgeführt werden, solange das Ohr samt Ohrmarke in bindegeweblicher Verbindung mit dem Schlachtkörper steht.

Anbringen der Etiketten
Das Schlachtkörperetikett hat zumindest 4 mal pro Schlachthälfte, an Knöpfel (Keule), Englischem (Roastbeef), Platte (Rippe) und Vorderviertel im Zuge der Kontrolle bei der Schlachtung angebracht zu werden. (Ausnahme: Bei innerbetrieblicher Verwendung genügt 1 Schlachtkörperetikett pro Hälfte!)

Grobzerlegung
Eine Grobzerlegung kann ohne weitere Auflagen erfolgen, wenn diese in der betriebsinternen Dokumentation (z.B. Ausgangslieferscheine) Berücksichtigung findet und dadurch nachvollziehbar ist.

Anforderungen an den Schlachtbetrieb

Lieferschein/Viehverkehrsschein
Schlacht-/Klassifizierungsprotokoll

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