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Lammfleisch - voll im Trend

Während in Österreich früher Schafe vor allem wegen der Wollproduktion gehalten wurden, steht heute die Erzeugung von Milch und von qualitativ hochwertigem Lammfleisch im Vordergrund. Die Schafhaltung in Österreich stellt eine vorteilhafte Kombination von Ökologie und Ökonomie dar. Durch die Forcierung der extensiven Bewirtschaftung von Almen und Weiden gewinnt die Schafhaltung zunehmend an Bedeutung.

Schafhaltung hauptsächlich im Nebenerwerb

In Österreich gibt es zur Zeit ca. 15.000 Schafhalter mit einem Bestand von ca. 360.000 Schafen, also zirka 24 Schafe je Betrieb. Durch diese überschaubare bäuerliche Kleinstruktur ist eine sehr ökologische und natürliche Haltungsform naheliegend. Natürliche Aufzucht bedeutet unter anderem, daß sich die Lämmer von Milch, würzigen Gräsern, frischem Heu und Getreide ernähren.
In Österreich überwiegt die alpenländische Schafhaltung, d.h. die Schafe werden den Sommer über auf Gebirgsweiden und Almen gehalten. Ein geringer Teil der Schafe und Lämmer grast auf Koppelweiden.

Spezielle Fleischrassen garantieren Qualität

In Österreich gibt es rund 10 verschiedene Schafrassen, die sich den unterschiedlichen klimatischen und vegetativen Bedingungen bestens angepaßt haben und sich für die damit verbundenen Betreuungsformen eignen.

Das Bergschaf hält den größten Anteil, gefolgt von den Rassen Merino, Milchschaf und verschiedenen Fleischrassen (Schwarzkopf, Suffolk, Texel). Als Mutterrassen werden zur Lammfleischproduktion meist Bergschaf oder Merino eingesetzt, während väterlicherseits Fleischrassen zur Verbesserung der Fleischfülle zum Einsatz kommen.